ROSENSCHNEIDEKURS
Am Freitag,den 20.03.26 lud der OGV Kolbermoor wieder zu einem ROSENSCHNEIDEKURS ein.
15 Mitglieder folgten dem Angebot und trafen sich im Garten des Vorstandes Kurt Möser.
Bei wunderbarer Witterung, richtig zum Frühlingsanfang, erfuhren alle Anwesenden durch den allseits bekannten Gartenbauingeneur Thomas Janscheck die Schnitttechnik am Rosenstock.
Ein kleiner Überblick
Im 3. Monat im Jahr - der Frühjahrsschnitt- dabei werden die Rosen 2/3 stark zurückgeschnitten.
Über einem schlafenden Auge leicht schräg mit scharfer Rosenschere abschneiden. Danach die Pflanze mit Kompost düngen.
Gewinnbringend für eine reiche Nachfolgeblüte im September gibt ein nochmaliger leichter Rückschnitt im Juli und August.
Im Oktober und November abermals 1/3 zurückschneiden und mit Patentkali (15 g auf 1qm) zum letzten Mal düngen.
Jedes 3. Jahr sollte man den Rosenstock auslichten um neues Wachstum anzuregen.
Nach 1 1/2 Stunden lehrreich Gesagtem und veranschaulichten Tipps von Thomas Janscheck in gewohnter guter Laune, gingen die informierten Teilnehmer nach Hause.
Mit dem Vorsatz ihre eigenen Rosen auch beherzt den richtigen Schnitt zu Verleihen.
Es war wieder ein schönes Zusammentreffen unserer Gartler!
Noch mehr unter Tipps und Tricks!!!!
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Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Kolbermoor
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 15.03.2026 mit 43 Teilnehmenden hörten wir einen
spannenden Vortrag über den Moschusbock-Käfer von Herrn Felix Garban vom Amt für Ernährung,
Landwirtschaft und Forsten in Traunstein.
Das Ziel der Bemühungen ist, so führt er aus, die Bekämpfung und Ausrottung des Käfers.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet ist, wie der Name schon sagt, Asien. Der Käfer fühlt sich
aber auch bei uns wohl.
Der Käfer ist 2016 das erste Mal bei uns aufgetreten.Die Bekämpfung hat 2017 begonnen.
Hauptsächlich betroffen sind Steinobstgehölze, wie Kirsche, Pflaume, Zwetschge, Traubenkirsche,
Schlehe und die entsprechenden Ziergehölze.
Bei der Bekämpfung versucht man den Zyklus von der Verpuppung bis zum Ausflug zu
unterbrechen, damit keine Fortpflanzung stattfinden kann.
Schäden richtet die Larve durch die Fraßgänge an, die dadurch die Wachstumsschicht des Baumes
zerstört. Die Larve bleibt 2 -3 Jahre im Holz bevor sie sich verpuppt.
Der asiatische Moschusbock-Käfer hat eine lackschwarzen Färbung und einem roten Kopf und ist
tagaktiv. Wenn einer gesichtet wird, soll er eingefangen werden und das LfL in Traunstein
(Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft) verständigt werden zur genauen Bestimmung.
Wer die o.g. Obstgehölze im Garten hat, soll sie auf Fraß- und Mehlspuren, insbesondere in den
Astgabeln und im Wurzelbereich untersuchen. Weißt ein Baum einen Befall auf, muss er gefällt
und der Wurzelstock 40cm tief ausgefräst werden, da die Larven auch in den Wurzeln aktiv sind.
Der gefällte Baum wird inkl. der Wurzeln verbrannt.
Für den Gartenbesitzer entstehen für die Fällung und Verbrennung keine Kosten.
Zur Ermittlung der Größe der Schädlingspopulation werden ab Mitte Mai wieder Pheromonfallen
aufgehängt, die 14tägig kontrolliert werden.
Die Quarantänezone wurde über Pang bis Raubling ausgedehnt.
Der Referent weist auf die Sammelcontainer auf den Wertstoffhöfen hin, die eigens für potentiell
befallenen Bäume vorgehalten werden. Auch diese Bäume bzw. der Baumschnitt werden
verbrannt.
Anschließend folgen die weiteren Tagesordnungspunkte, wie die Berichte des 1. Vorsitzenden, der
Kassiererin und der Kassenprüfer. Nach der Aussprache findet die Wahl einer/s 2. Vorsitzenden
statt, die aber leider ohne Erfolg blieb.
Im Januar 2026 erhielten aller Mitglieder das Jahresprogramm und wurden damit über die
geplanten Aktivitäten für dieses Jahr informiert.
Zum Abschluss ging ein besonderer Dank für ihre bisherige Tätigkeit als 2. Vorsitzende an Alice
Schlarb, die mit einem bunten Blumenstrauß und viel Applaus der Mitglieder verabschiedet wurde
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